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Und das auch noch ...

Für diesen Samstagmorgen hatte sich Frau K.
wieder einmal zu viel vorgenommen.
Im Büro mußten die Sachen, die während der
turbulenten Woche liegengeblieben waren in Ruhe
erledigt werden.
Also wurde der überfällige Brief geschrieben, und
die Arbeit für die kommende Woche wurde überdacht.

Jetz konnte das Wochenende beginnen.

Sollte der Brief nicht doch noch schnell zur Post
gebracht werden ?
Also schnell einkaufen, denn mittags sollte ein frisch
zubereiteter Braten auf dem Tisch stehen - das hatte
Frau K. ihrer Familie versprochen.
Es ging ganz langsam voran, Frau K. wurde immer
ungeduldiger. Sie ahnte den Ärger, den es zu Hause geben
würde, schon im voraus.
Jetzt noch schnell zur Post.
Auf den kleinen Nebenstraßen, auf denen sowieso nicht
schnell gefahren werden durfte, radelten zwei Jugendliche
mit Vergnügen nebeneinander her.
Keine Chance zum Überholen !

Plötzlich stand ein kleines, schwarzgelocktes Kind mitten
auf der Straße.
Glücklich am Daumen lutschend, wahrscheinlich auf einer
der ersten Erkundungsreisen seines Lebens, denn
lange konnte das kleine Wesen sicherlich noch nicht
selbstständig laufen.

Frau K. hielt an.
Der Knirps lächelte freundlich und blieb mitten vor dem
Auto stehen. Das Pullöverchen leuchtete in der Sonne.

Dann sah Frau K. rechts eine junge Frau mit weißem
Kopftuch und wehenden langen bunten Röcken rennen
und rufen.
Sich suchte ihr Kind, aber nicht auf der Straße, sondern
sie lief in eine andere Richtung.

Frau K. hupte, die junge Frau wandte sich um.
Das weiße Kopftuch löste sich. Sie nahm es in die Hand
und rantte weiter.
Sie hob ihr Kind auf den Arm, dann lächelte sie glücklich.

Sie hatte kein liebliches Gesicht, sondern wirkte eher
dunkel und herb.
Jatzt, wo sie ihr Kind auf dem Arm hielt, war sie eine
Schönheit.

Fau K. schaffte ihr für dieses Wochenende
vorgenommenes Arbeitspensum im Haus und Garten.
Sie dachte an diesem Tag noch oft an das glückliche
Lächeln der jungen ausländischen Mutter.



Erika Kristin


12.1.07 10:42
 


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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Monika / Website (17.1.07 20:11)
hallo liebe ille und mario,

danke für die schöne geschichte - und das auch noch....manchmal kommt es anders, als man es sich vorstellt... mir gefällt dazu ein schönes "Zitat" von Joh.Wolfg Goethe

es ist nichts reizender, als eine Mutter zu sehen mit einem Kinde auf dem Arm
und nichts ehrwürdiger, als eine Mutter unter vielen Kindern.

herzlich grüßt Monika

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